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"Möchtest du das ganze Jahr über gesund bleiben? - iss Mariendistel, das ist der beste Schritt."
Die heilende Wirkung der Mariendistel war bereits in der Antike und im Mittelalter bekannt.
Den lateinischen Namen gab dieser Pflanze der griechische Arzt Dioskurydes (ca. 100 v. Chr.). Die Artbezeichnung marianum steht in Verbindung mit der Muttergottes. Der Legende nach fielen, als sie im Stall von Bethlehem das Kind stillte, Tropfen ihrer Milch auf die Blätter der Mariendistel und verursachten die weißen Flecken auf ihnen.
Das pflanzliche Rohmaterial der Mariendistel sind die Samen (insbesondere die Schalen). Sie enthalten Silymarin, Flavonoide, Amine (Histamin, Tyramin), organische Säuren, Schleimstoffe, die Vitamine C und K, Phytosterole, Gerbstoffe, Proteine, Zucker, Öl mit einem hohen Gehalt an Linolsäure sowie Mineralsalze (Kupfer, Selen, Zink).
Am wichtigsten ist das Silymarin – ein starkes Antioxidans. Es gilt als Adaptogen – eine Substanz, die Körper und Geist immunstimulierend unterstützt.
Es wirkt entzündungshemmend, krampflösend, antithrombotisch und regt die Bildung neuer Leberzellen an (wodurch die Leber vor zahlreichen Giften geschützt wird). Darüber hinaus verbessert es die Verdauung, fördert die Laktation bei stillenden Frauen und reguliert die Talgabsonderung der Haut. Es unterstützt Krebstherapien und hilft bei Migräne, Endometriose und Gallensteinen.
Die Mariendistel ist eine gute Pflanze sowohl für junge Menschen als auch für ältere. Sie schadet weder Schwangeren noch stillenden Müttern. Es lohnt sich, sie vorbeugend als Mittel zur Stärkung der Widerstandskraft anzuwenden.
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